Bereits nach 55 Sekunden ist Schluss

WOW, was ein Schlag. Bereits nach 55 Sekunden schickte Jürgen Brähmer seinen Gegner, den Polen Pawel Glazewski, auf die Bretter - mit einem satten Leberharken. Es war der schnellste vorzeitige k.o. den ich Live miterleben durfte - und auch in der Geschichte der Weltmeisterschaftskämpfe mit deutscher Beteiligung. Das Jürgen Brähmer einen harten Schlag hat, ist bekannt. Doch erstaunt über diesen schnellen vorzeitigen k.o. waren wohl alle in der Halle.  


Meiner Meinung nach konnte das Oldenburger Publikum sehr spannende Kämpfe verfolgen, auch wenn natürlich das Highlight etwas kurz kam. Aber das gehört zum Boxen dazu. Es zeigt einfach diese unglaubliche Intensität dieses Sports. Der Boxer muss eben jede Sekunde höchst konzentriert sein. Eine körperliche und mentale Anforderung, die in kaum einer anderen Sportart so gefordert ist. 


Insgesamt blicken wir auf einen erfolgreichen Kampfabend für unser Team um Cheftrainer Karsten Röwer zurück. Stefan Härtel konnte seinen dritten Profi-Kampf für sich entscheiden. Zudem zwang Tyron Zeuge seinen Gegner mit einigen harten Treffern, vor allem in der zweiten Runde, zur vorzeitigen Aufgabe. 


Lange verschnaufen können die Jungs allerdings nicht: Voraussichtlich im Februar bzw. März stehen die nächsten Kämpfe für unser Team an. Dann beim neuen TV Partner SAT.1. D.h. auch über Weihnachten und Neujahr wird geschufftet. 


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