Dein selbstbestimmtes Leben als Trainingszeitmillionär - Teil II

Im ersten Teil sprach ich mit Jürgen Reis über sein Leben als Profi-Sportler, seine Mentoren und das Gesetz der Anziehung. Auch ein exklusiver Tagesplan im PDF-Format, lieferte wohl für jeden Athleten hoch motivierende und interessante Insiderinformation von der Front des Hochleistungssports als „Zugabe“.
Im zweiten Teil schauen wir uns jetzt gemeinsam an, wie Jürgen seine Ruhetage gestaltet, wie er Sport und Arbeit sinnvoll kombiniert und warum das konstante Lernen so wichtig für uns ist. Auch greifen wir anhand einiger Praxisbeispiele die entscheidenden Faktoren zum Gelingen des Trainingszeit-Millionärs-Lebens, u.a. auch das Gesetz der Anziehung auf und erörtern, wie Du diese in Deinen Alltag integrieren kannst.

Sebastian: Hallo Jürgen. Vielen Dank, dass Du bereits einen Tag später für den zweiten Interviewteil bereitstehst. Ich bin es mittlerweile gewohnt, doch zugegeben gehörst Du zu den Wenigen, die auch heute wie vereinbart auf die Minute genau zu mir durchklingelten.


Jürgen: Gerne, Sebastian. Du weißt, ich nehme nicht nur mein Training ernst. Telefontermine sind für mich ebenso pünktlich einzuhalten, wie die »real life« Verabredungen. Außerdem dachte ich mir: Wenn ich noch von gestern voll im Interview-Flow bin, nutze ich die Energie doch gleich. 


Sebastian: Das beruht auf Gegenseitigkeit – super. Dann können wir direkt wieder einsteigen, wo wir erst vor gut 19 Stunden aufgehört haben. In Teil I gewährtest Du mit Deinem Tagesplan einen detaillierten Einblick in den Profi-Alltag – ein echter Schatz für die Athleten-Mentalwand. Interessanterweise fahren wir beide zurzeit wieder mit der 3.1 Variante der Kämpfer-Diät. Wie viele Kalorien hast Du nach grob geschätzten acht Stunden Training bei Deinem Kämpfer-Dinner zu Dir genommen und wie hast Du anschließend geschlafen? 


Jürgen: Tja, nach bisherigen Maßstäben fiel der gestrige Ladetag mit Berend Breitensteins Haferflockenwaffeln bei knapp 4.000 Kalorien eher mickrig aus (*lacht*). An solch heißen Sommertagen ist bei mir die Sättigung schnell erreicht. Gleich danach folgten neuneinhalb Stunden perfekter Regenerationsschlaf.

 

Sebastian: Mir geht es ähnlich. Aufgrund des warmen Julis erreiche ich meist nicht meine TOPs, was Kalorien angeht. Dies ist aber auch nicht das Ziel, schließlich steht die Leistung im Vordergrund! Wie gestaltet sich Dein heutiger, aktiver Ruhetag, den man, nach Deinen Maßstäben, eher ruhigeren Tag nennen sollte?

Jürgen: Jeden Tag starte ich, genau wie den A-Tag, mit meinem obligatorischen Morgen-Warm-Up. So auch den heutigen. Anschließend ging es per Jogging-Runde ins Landessportzentrum Dornbirn für ein eineinhalb-stündiges Antagonisten-Krafttraining zusammen mit Lukas Fäßler. Dann lief ich zurück in mein Appartement, wo ein kurzes autogenes Training folgte. Jetzt folgt das Interview mit Dir, wobei ich dieses, dank Sennheiser-Headset, und genau wie viele meiner Private-Coaching-Telefonate, sogar in Kombination mit Stretching und einem leichten Propriozeptiv-Workout führen kann. Ich bemerkte hier übrigens sogar eine Win/Win-Situation. Meine Gedanken fließen – egal ob im Spagat oder auf dem Wackelteller, wesentlich klarer. Das Gegenüber am Ende der Leitung kommt somit 110%ig auf seine Kosten und ich nutze natürlich die wertvolle Zeit für ein separates Ausgleichstraining. An anderen Ruhetagen sind es z.B. Interviews für Power-Quest.cc, Coaching-Termine oder -Walks. Heute checke ich im Anschluss an unser Gespräch jedoch noch die wichtigsten E-Mails meiner Coachies. Gefolgt von einer dreiviertel-stündigen regenerativen Runde auf dem Mountain-Bike, die mit einem Besuch beim Physiotherapeuten abschließt.

Auch dieser ist obligatorisch für mich. Hanno Halbeisen leistet hervorragende Arbeit, wenn ich, so wie zurzeit, mit einer kleineren Überlastung zu kämpfen habe. Spät vormittags, zurück im Appartement, folgt noch ein Telefonat mit meinem Trainer, wobei ich – wieder dank Headset – parallel dazu das Kämpfer-Dinner und den Snack zubereiten kann. Nach Kämpfer-Snack und gut 20 Minuten Mentaltraining geht es kurz nach Mittag auf ein paar hundert, regenerative »Langbade-Meter« ins Waldbad Enz. 

Heute bietet sich, in direkter Folge, der Besuch des Saunabereichs im Landessportzentrum Vorarlberg an. Mit Bio-Sauna, Infrarotsauna, Dampfbad, Hotwhirlpool und Co., im Wechsel mit Kaltwasserduschen ... Sebastian ich garantiere Dir: Mehr kannst Du für die Regenerations- beschleunigung kaum tun. Selbst im Sommer fühle ich mich nach abschließendem Kaltwasser- guss, evtl. dem eiskalten Tauchbecken & Co. jedes Mal wieder wie neu geboren. Um 16 Uhr folgt ein Coaching Telefonat – übrigens mit einem Ostösterreicher »zufällig« zum Thema »Die freie Zukunft als Trainingszeit-Millionär« (*lacht*). Und zum perfekten Ruhetag-Abschluss gönne ich mir meist noch gut 15 Minuten regeneratives »Ausrudern« am Concept 2. Anschließend noch etwas Propriozeptiv-Training bzw. Rückengymnastik, bevor ich nach einem Sprung unter die Dusche oder auch einem Entspannungsbad mein Kämpfer-Dinner in aller Ruhe genieße.

Sebastian: Der Ruhetag eines Profi-Kletterers – auch hier scheinst Du selbst viel zu trainieren. Wie sieht es bei Deinen Coachies in anderen Sportarten aus? Was machst Du, wenn das Arbeitspensum des um Rat Fragenden höher ist oder sogar temporär steigt und wie integrierst Du da deren Familienleben?

Jürgen: Ich denke, Du hast es an Deinem eigenen Beispiel erlebt, dass ich sehr wohl nach den Prioritäten des Coachies vorgehe. Dies ist das Privileg der individuellen Betreuung. Ich beachte bzw. evaluiere bei anderen zu Beginn jedes Coachings die Ziele in allen Lebensbereichen. Die Geburt eines Kindes oder auch die »heiße Phase« einer Inventur in einem Unternehmen sind beispielsweise immer einem sturen Trainingsplan übergeordnet. Logisch. Und natürlich benötigen viele Sportarten, im Vergleich zum Wettkampfklettern, nicht solch einen Trainingsumfang. Für einen Trainingszeitmillionär gilt: Wende die effektivsten Trainingsmethoden an und mach nicht mehr als nötig! Ein Trainingszeitmillionär weiß, bzw. lernt, mit seiner Zeit selbstbestimmt umzugehen. Arbeiten in lohnenden Satzpausen, wie z.B. bei einem individuell adaptierten Japaner- oder Russen-Workout, sind eine hocheffektive Methode, entsprechend dazu passende Aktivitäten mit dem Training zu kombinieren. Mein Rat: Schaut auf jeden Fall, welchen Zeitaufwand Ihr für Euren Sport und Eure Ziele braucht. Trotzdem rate ich gerade Kraftsportlern, ihre Kondition nicht zu vernachlässigen, wozu sich eben aktive Ruhetage ideal eignen. Klar ist: Hohe Wettkampfziele erfordern auch 100%igen Einsatz. Die »Luft nach oben« wird wohl in allen kraft- und technikorientierten Disziplinen dünn und dünner und somit heißt es: Qualität, aber sehr wohl auch Quantität, in Form von ausreichend Trainingszeit – auch am Ruhetag – sind die Voraussetzung. Wer immer noch nach »Quick-Fix«-Abkürzungen sucht, dem wünsche ich viel Glück, denn das wird er brauchen.


Aktive und strategische passive Regeneration ist ideal –
den ganzen Tag vor dem PC jedoch keine Option ...


Sebastian: Das kann ich 100%ig bestätigen: ich arbeite schließlich mit Profiboxern und weiß, welche Zeitumfänge notwendig sind, um einen »Hochleistungsmotor« in Form eines Topathleten, in Schuss zu halten. Vor allem solide Grundlagen, speziell im Konditionsbereich, helfen so manchem (Kraft-)Athleten mehr und qualitativ hochwertigere Einheiten zu absolvieren. Meine Erfahrungen im Amateurbereich zeigen jedenfalls, dass viele dies vernachlässigen. Es besteht nicht alles nur aus Krafteinheiten!

Jürgen: Ja, aktive Runden auf dem Rad oder zu Fuß sind für die Regeneration Gold wert. An Ruhetagen von früh bis spät zu arbeiten, kann ich nicht empfehlen. Die Trainings- qualität wird am Folgetag leiden. Den ganzen Tag Stress, weil die liegen gebliebene Arbeit aufgeholt werden muss? Da sage ich: Trainingszeitmillionär, du hast noch mächtig Optimierungspotenzial. Natürlich kann am Ruhetag mehr gearbeitet werden. Doch alles im Rahmen! Du hast es teilweise selbst erlebt, dass ich Voicemails während des Stretchings in den Satzpausen rausschickte oder Deinen Trainings- und Kämpfer-Diät-Plan »klar Schiff« machte, während wir gemeinsam bei mir »Kämpfer-snackten«. Auch jetzt mit Dir zu telefonieren und zugleich eine leichte Theraband-Übung für meine Schulterstabilität durchzuführen ...no problem! Allerdings ein Coaching-Call auf dem Mountain-Bike mit ordentlich Fahrtwind im Ohr? Nein, danke. Das zeugt in meinen Augen von unprofessionellem Verhalten. Wie im ersten Teil erwähnt: Für mich existiert kein »entweder oder«, doch das »und« muss sehr gut durchdacht sein! 

Sebastian: Das »und« muss wohl überlegt sein – definitiv! In meinem Umfeld kam bereits häufiger die ein oder andere Stimme: Aber sicher doch Sebastian ... für Dich als Trainer ist es leicht, Dich ständig und überall zu bewegen und Sport zu machen. Davon mal abgesehen, dass ich eine Vielzahl an Trainern kenne, die selber nicht in guter Form sind, geschweige denn einen aktiven Lifestyle (vor)leben: Kannst du uns andere Beispiele nennen, die nicht beruflich im Sportbereich tätig sind und trotzdem erfolgreich kombinieren?


Jürgen: Es ist möglich, wenn ich mir den richtigen Fokus setze. Christoph Erath (Anm. des Redakteurs: Trainintszeit-Millionär Ebook, Seite 13) ist das beste Beispiel. U.a. auch von ihm werde ich Tages- und Wochenpläne im Trainingszeit-Millionärs-Seminar weitergeben. Da wirst Du sehen: Er ist Unternehmer, Familienvater und Wettkampf-Triathlet. Eine Sportart, die auch von hohen Trainingsvolumina »lebt«. Wenn ich ihn zufällig im Trainingsraum treffe, halten wir zwar einen kurzen Small Talk. Ein Gespräch über fünf oder sechs Minuten bedarf bei ihm, genauso wie bei mir, eines Termins – das ist so! Fazit: Was Christoph »lebt« ist das Prinzip der Periodisierung – darin ist er wohl absolute Weltklasse und vor allem darum ist der Mann Trainingszeit-Millionär. Er kann für seine Familie, sein Unternehmen und sich selber sorgen – das seit Jahren und auch seine Zukunft ist langfristig Erfolg versprechend ausgerichtet.


Sebastian: Interessant. Um auf den heutigen, kletterfreien Tag zurückzukommen: Wie nutzt Du die regenerativen Maßnahmen noch? Ich weiß, dass du nicht einfach nur ein paar Kilometer vor dich hin pfeifend auf dem Mountainbike abspulst! 

Jürgen: Insbesondere an den für meinen Hauptsport weniger relevanten aktiven Ruhe- oder B-Trainingstagen fließen meine Gedanken glasklar und meine Lernbereitschaft ist auf dem Höhepunkt. Ich liebe es, oft bis zu fünf Stunden mein Gehirn sinnvoll zu füttern. So begleitet mich meist mein MP3-Player mit wertvollen Podcasts, Coachings und Hörbüchern. Ich denke, ich bin auditiv sicherlich überdurchschnittlich aufnahmefähig. Mit meinem Vater habe ich schon häufiger darüber gescherzt, dass ich heute alles nachholen muss, was ich in der Schule verpasst habe (*lacht*). Scherz beiseite. Mir hat das Pauken früher wirklich keinen Spaß gemacht. Heute, wo ich den Sinn erkenne und bewusst auf Coachings und Seminare hin lerne, fällt es mir leicht. Ich denke, ich habe den Lernumfang eines Studenten. Nur, dass ich zur Vorlesung nicht in die Uni muss, sondern meinen »Dozenten« am Stadtfluss Dornbirn zuhören darf. Als Coach lebe ich von meinem Wissen. Entsprechend investiere ich in hochwertige Informationen. Ein Hörbuch, das mich zurzeit mit wertvollen Detailinhalten zum Gesetz der Anziehung versorgt, ist beispielsweise im Eintausend-Eurobereich angesiedelt, aber garantiert jeden Cent wert. Gänzlich unbezahlbar sind jedoch meine »MP3-Schatzkistchen«. Damit meine ich die Aufzeichnungen der Telefoncoachings, die mir meine Mentoren vergönnten. Deren Wissen wieder und wieder zu verinnerlichen und 100%ig akkurat anzuwenden ... jedes Mal beim Anhören stoße ich wieder auf Details, denen ich eventuell zu wenig Beachtung geschenkt habe ... Sebastian, ab und zu denke ich: Dafür bräuchte ich mindestens zehn Trainingszeit-Millionärs-Leben ... (*lacht*)

Sebastian: Ich weiß, wovon Du sprichst, Jürgen. Und auch das mit dem Tausend-Euro-Hörbuch ... sicherlich eine stattliche Summe. Doch durch unsere Coachings, die ich ebenfalls wieder und wieder anhöre, wähle ich meine Lernquellen, speziell seit diesem Frühsommer, wesentlich selektiver. Podcasts, bei denen viel gesprochen wird, aber nicht wirklich wichtige Informationen rüberkommen, habe ich gleich erstmal von meiner Abo-Liste gestrichen. Gleiches gilt für Bücher. Wie du mir deutlich auftrugst: Wähle Deinen Lehrer sehr bewusst.


»Die Qualität deiner Inputs bestimmt die Qualität deiner Outputs!«


Jürgen: Einer der Hauptgründe, warum ich einer der teuersten Coaches Europas bin und das auch bezahlt wird: Die Investitionen in meine eigenen Mentoren und somit die ständige Erweiterung meines Wissens bzw. das „up-to-date-sein“ aus erster Hand auf den Gebieten, die ich auch weiter vermittle. Wie eingangs bei meinem heutigen Tagesplan erwähnt, Sebastian: Auch heute Mittag gibt’s wieder ein gezieltes Telefonat mit einem Coach, welches einige Feinschliffe zur Trainingsplanung der nächsten, entscheidenden Tage, liefern wird. Auf die Woche gesehen, komme ich auf gute fünf Stunden Coachings durch meine Mentoren. Und klar: wenn ich Zeit und Geld investiere und der Lehrer, wie z.B. Marty Gallagher, echte Erfolge vorweisen kann, dann setze ich die Dinge um. Ich bin sicherlich kein Albert Einstein. Genauso wie Du gestern### erwähntest, dass Du kein Richard Branson bist, Sebastian. Ich sehe in mir keine besonders hohe Begabung. Wenn ich auf meine Schullaufbahn zurückblicke, dann war ich, gelinde ausgedrückt, in den meisten Fächern wohl kaum auffällig für überdurchschnittliche Leistungen. Die Ausnahme bildeten Unterrichtsinhalte wie Kommunikation, Referate etc. – da war ich sehr wohl oft Klassenbester. Interessant wurde es aber nach meinen Pflicht-schuljahren. Schon im zweiten Lehrjahr absolvierte ich berufsbegleitend einen recht anspruchsvollen Marketinglehrgang. Kaum einer der Anwesenden gab mir eine Chance. Doch meisterte ich die Prüfung zu meiner eigenen Überraschung mit „Gut“. Das Feuer war geweckt. Was vorher 9 endlose Schuljahre meist mehr Frust als Lust war, wurde zur Passion. Es folgten weitere Seminare, darunter auch erste konkrete Ausbildungen im Persönlichkeitsbereich, die indirekt das Gesetz der Anziehung betrafen, wie ich später feststellte. Einziger Wermutstropfen: Wie Du selbst weißt Sebastian, kostet ein einziger Seminartag mit einem Topreferenten oft über 1.000 Euro. Ein Persönlichkeitslehrgang kann, je nach Institut, sogar die 5-stellige Eurosumme an Teilnehmergebühr überschreiten. Doch die Lösung ergab sich mit meiner Selbstständigkeit. Früh begann ich, für verschiedene, renommierte Erwachsenen-bildungsinstitute im IT-, später im Persönlichkeits- und Marketingbereich zu referieren. Für einen international aktiven Seminarveranstalter übernahm ich, zu moderaten Konditionen, die IT-Betreuung. Meine Hauptmotivation: So erhielt ich großzügige Rabatte und zog, was Seminare anging, jahrelang alle Register. Crazy, ich glaube, ich habe zwei Mappen voller Urkunden, Zertifikate und Prüfungszeugnisse bei mir ... aber wen interessiert das (*lacht*) ... im Ernst, mir ging’s um mich und mein Vorankommen. Ja, die Lehrgänge der absoluten A-Referenten-Liga der 1990er-Jahre wurden für mich finanzierbar und teilweise lernte ich so auch meine späteren Mentoren kennen, die mich manchmal sogar in deren Netzwerke integrierten! Das war von unbezahlbarem Gegenwert. Und auch wenn ich persönlich inzwischen eher in Trainingslager bzw. 1:1-Workshops und Private-Coachings am Telefon statt in Kurse und Lehrgänge investiere: Ich denke speziell für Einsteiger in die Welt 

der Trainingszeit-Millionäre, sind Seminare eine, trotz Reise- und Teilnahmekosten, relativ budgetschonende Sache, an Wissen aus erster Hand zu kommen und die Möglichkeit zu haben, z.B. den Referenten in Pausen etc. persönlich zu sprechen. In meiner jetzigen 2014er-Lebenssituation, ist das Lernen in quasi allen »Abteilungen« der Sportwissenschaften, strategische Sporternährung, Biologie, das Gesetz der Anziehung bzw. die dahinter liegenden »Disziplinen«, aber auch Kommunikation, Persönlichkeit, NLP, Psychologie, Englisch ein elementarer Teil meines Lebens – Tendenz steigend! Derzeit ist es natürlich, auch in Bezug auf das erste Seminar zu diesem Thema alles, was in Bezug auf das Trainingszeitmillionärs-Dasein steht ... da bin ich wohl meist aufnahmefähiger als ein trockener Schwamm (*lacht*). Und das ist ein wichtiger Punkt auch für Euch. Trainingszeit-Millionär zu werden, bedeutet meist, die Qualität Eurer Arbeit zu steigern. 0815 wird nun einmal nur durchschnittlich bezahlt.Der Schlüssel ist es, vor allem geistig, auf Eurem favorisierten Gebiet, der beste Experte zu werden, der Ihr sein könnt. Dann braucht’s auch plötzlich meist keine 40 Stunden Woche mehr. So ist es auch bei mir: Wenige Stunden Qualitätsarbeit, die sehr gut bezahlt werden und ... train on! Selbst meine Sponsoren, allen voran Body Attack und Climb X bezahlen mich letztlich nur für qualitativen Output bzw. Leistung. Und um diese konstant liefern zu können, gehört quasi als Fundament für alles weitere, neben der notwendigen Zeit für den Sport, nun einmal auch konstantes Lernen und Wachsen. Und mein Rat an Deine Leser: Wählt den Euch besten und schnellsten Weg. Das Wichtigste: Vergesst muffige Klassenzimmer und das Büffeln und Pauken von damals. Ich fand bislang noch für jeden Coachie, der es wirklich wollte, die für ihn optimalen Lernmethoden, die meist sogar mächtig Spaß machen. Es würde den Rahmen dieses Telefonats sprengen, Sebastian, aber Du weißt, was ich mit folgendem Ratschlag meine: Langeweile oder abschweifende Gedanken beim Lernen sind zu 99% ein sicheres Indiz von ...? Unterforderung. Richtig! Ihr unterfordert Euren »Hirnmuskel« und ein Lehrer, der euch richtiges, Eurer Persönlichkeit entsprechende Lernmethoden beibringt, kann an dieser Stelle wohl Gold wert sein. 


»Seminare bieten Wissen aus erster Hand zu moderaten

Kostenund ... Networking in der A-Liga!«


Sebastian: Jeden Satz, den Du soeben gesagt hast, kann ich absolut bestätigen. Und eine »Bildungsanekdote«, die mir völlig neu war. Wieder einmal hast Du, ähnlich wie ich, Mentoren, Mittel und Wege gefunden, weil ich vielerorts höre: »Wenn’s nur nicht so teuer wäre ...«. Auch ich investiere nach wie vor intensiv in meine Fort- und Weiterbildung. Allein dieses Jahr werde ich wohl drei Trainingslager bei Dir absolvieren, was jedoch nur einen Teil meiner Maßnahmen zum konstanten Lernen und Wachsen darstellt. Auch hochwertige Seminare und Workshops ... ich kann es mir nicht leisten, diese nicht mehrmals pro Jahr zu besuchen. Denn ja, auch ich bin wesentlich teurer als meine Berufskollegen und, da es sich um einen freien, vergleichbaren Markt handelt, wohl auch die Euros »extra« wert. Dabei hast auch Du mich diesen Sommer noch einmal einen gewaltigen Schritt nach vorne gebracht. Ich kann generell sagen: Meine Lebens- und Trainingsqualität ist besser denn je. Auch meine Frau, welche u.a. die »Familienbuchhaltung« im Auge hat, ist absolut zufrieden, und das, obwohl ich stundenmäßig weniger arbeite, als je zu vor. Der Schlüssel lautet: Qualität ist Trumpf. Und hiermit wieder Ball zurück an Dich: Qualität und Perfektionismus – das sieht man auch in Deinem »Hauptquartier« Jürgen. Neben auditivem Lernmaterial durfte ich bei meinem letzten Besuch Deine umfangreiche Bibliothek bestaunen. Was Du gestern### sagtest, wurde mir da endgültig klar: Das echte Wissen, bzw. die Pläne der Weltklassetrainer erscheinen meist nicht in offiziell erhältlicher Buchform. Zu Deinem eigenen Peak-Time 2 Manuskript, samt eigenem »Trainings-, Tages- und Wochenpläne-Buch« gesellen sich einige Manuskripte anderer Coaches und Kraftsport-Autoren, von denen weltweit nur wenige Kopien existieren dürften ... wenn überhaupt? Liege ich da richtig? Dennoch erklärtest Du mir gleich, dass »selektiv gelesen«, auch Standardwerke extrem wertvolle, 100%ig akkurate Information enthalten. Du hast mir in Verbindung mit einem Coaching eine Liste mit sehr empfehlenswerter Literatur gemailt, von der ich mir sofort mehrere ausgewählte Bücher bestellte. Welche Rolle spielen bei Dir Bücher im Allgemeinen?


»Der Körper verdient es, ab und zu Ruhe zu bekommen.

Der Geist, der sollte ständig aufnahmefähig sein.«


Jürgen: Gut, dass Du es ansprichst, Sebastian. Heute im Schwimmbad begleitete mich ein Buchtipp meines Trainers. Übrigens ein frei erhältliches Exemplar. Selbstverständlich gibt’s auch Manuskripte, bzw. Kopien davon, die mir beispielsweise Clarence Bass’ Mentor Carl Miller, seines Zeichens langjähriger Coach des U.S. Nationalteams im Gewichtheben, damals in den USA vermachte. Diese Werke dienen mir, genau wie Peak-Time 2 dazu, entsprechend individuell adaptiert, fortgeschrittenen Athleten ein optimales Coaching bieten zu können. Abgedruckt werden diese, genau wie Peak-Time 2 selbst, jedoch nicht. Eins will ich Deinen Lesern an dieser Stelle gerne weitergeben: Beachtet die Lernempfehlungen Eures Coaches. Vermutlich erklären Euch diese erfahrenen Mentoren auch, wie bzw. mit welchem Augenmerk auf welche Informationen, Ihr die Bücher lesen sollt. Meiner Erfahrung nach gilt: Die Investitionen sind es immer Wert. Die Aussage, ein Mensch sei die Summe der Bücher, die er gelesen habe, halte ich allerdings für weit überzogen. Ein weiser Grundsatz lautet: Wissen und nicht tun, bedeutet nicht zu wissen. Dennoch: Es ist interessant, was einige sagen, wenn Du sie frägst, ob sie ein bestimmtes Buch gelesen haben: »Ja, ja, hab ich alles gelesen! Ich habe alles verstanden!«. »Ah, dann erzähl mir davon.« »Äh, ja...«. »Wann hast Du es denn gelesen?« »Das ist halt schon ein paar Jahre her ...«. Wenn jemand z.B. die Kämpfer-Diät praktiziert, dann sieht er ein, dass er jeden Tag ein Kämpfer Dinner braucht – sei es zu regenerativen Zwecken, um Leistung zu bringen etc.! Doch dass auch jeden Tag anspruchsvolle, geistige Nahrung von entsprechender Qualität essenziell für die Persönlichkeitsentwicklung ist, das scheint übersehen zu werden. Und wie vorhin angedeutet: Besser, bzw. qualitativ hochwertiger zu dienen kommt nun einmal vor z.B. einem höheren Stundensatz. Eine Preisanhebung Deiner Coachinggebühren war ja auch für Dich eine der Maßnahmen, die Dich zum jetzigen Trainingszeit-Millionärs-Dasein führten, Sebastian.

Sebastian: Sich konstant und auf täglicher Basis geistig weiter zu entwickeln ist und bleibt auch meine oberste Maxime. Und das braucht nun einmal Qualitätszeit. Viele meinen aber dennoch, sie lesen aber »eine Menge« – z. B. im Internet, in Foren, auf Facebook. Finden wir hier nicht auch geistige Nahrung?

Jürgen: Tja ... anscheinend liegt alles Wissen »quasi auf der Straße«. Ich glaube nicht, dass es so ist. Zwar gibt’s auch mein Trainingszeitmillionärs-Wissen vielleicht irgendwo über die »endlosen Weiten« des WWW verstreut zu „googeln“. Wer weiß (*lacht*) ... Ich hatte und habe jedenfalls selbst nicht die Zeit, danach zu suchen. Wozu auch? Was ich damit meine: Große Lehrmeister in Bezug auf Informationsqualität waren mir Clarence Bass, und der vorhin erwähnte Marty Gallagher, sowie ihr hochkarätiger Freundeskreis. Sogar in meinen Augen hochwertige Trainingslektüre, die ich bei meinen Besuchen mitgebracht hatte, lehnten Sie, nach einem Blick auf’s Cover oft kategorisch ab. »Jürgen, dafür habe ich dieses Woche leider nicht genug Lesezeit.«, so oft die Antwort. Und dies, obwohl diese »Profi-Trainingszeit-Millionäre«, allesamt in Ruhestand, meiner Ansicht nach, doch alle Zeit der Welt hatten ...? Als ich kurz darauf mit deren Hausbibliotheken und den darin verborgenen, echten Schätzen vertraut gemacht wurde, löste sich das Rätsel sehr rasch von selbst. Sie verfügten zwar tatsächlich Lern- und Lesezeit en masse, doch die nutzten sie für hochkarätige Fachbücher, Studien und teils auch für unveröffentlichte Manuskripte, sowie für Seminarmitschnitten und Lernhörbücher, die größten Teils ebenfalls nicht veröffentlicht sind, und es wohl auch in dieser Form nie werden. Sebastian, ich äußerte mich dazu auch schon in Teil 1. Von Verschwörungen etc. halte ich nichts. Doch von Verwässerung und auch mutmaßlichen Löschungen »von außen«, ist speziell das Internet, allen voran die Foren, jedoch auch Suchmaschinen und YouTube etc. am stärksten betroffen. Immer wieder erfahre ich, dass substanzielle Beiträge dort innert weniger Minuten (!) zensiert, gelöscht oder eben entsprechend »kommentiert« bzw. lächerlich gemacht werden. Fazit: Es ist denkbar einfach, die »Mittelklasse« auf diese Weise »suchend ruhig« zu halten. Zwar lese und höre ich überall »Schade, dass das Buch, das Audioseminar, das Trainingslager das Coaching etc. so teuer ist ...«. Doch Zeit scheint die weiter grassierende Smart-Phone-Liga, leicht zu erkennen am ständigen »head down« in meinen Augen im Übermaß zu haben.

Denn inzwischen, mit LTE, WLAN & Co. wenigstens an der frischen Luft, doch »superschnelles«, produktives Online Lernen? Fehlanzeige. Ein Blick über die Schulter genügt: Alles, was ich sehe, ist Suchen und Suchen, teils stotternde oder abbrechende Provider-Verbindungen, fehleranfällige Touchtastaturen und spiegelnde Display. Dazu ein Schuss »Geiz ist Geil Mentalität« bei den Endgeräten und ... Endstation »Wilder Westen des Webs«. Ich würde so niemals arbeiten, lesen oder mein Wissen erweitern. Speziell seither, also primär seit meinem ersten Clarence Bass Besuch Anfang 2007, sind beispielsweise das Internet und auch die allermeisten Bücher und öffentlichen Medien keine Lern-, oder Recherchequelle mehr für mich. Zu dieser Zeit verabschiedete ich mich übrigens auch endgültig aus den wenigen Foren, auf denen ich aktiv war und alle meine »real life friends« wissen es: Wenn sie mich erreichen wollen, dann bitte nicht via Facebook. Es existiert zwar dort ein Jürgen Reis-Account. Doch wird dieser weitestgehend durch mein Team administriert. Und wie ich vorhin bereits erwähnte: Auch teils, aus Fremdsicht, eventuelle »immense Investitionen« in Trainingslagerreisen »nur« um Wissen aus erster Hand zu erhalten, oder erstklassige Audio-Seminare und Fachliteratur, wurden in den letzten Jahren zu meinem größten, nachhaltigen Luxus. Fazit ist: Wir haben zwar »theoretisch« Zugang zu jeder Menge Informationen, Sebastian. Das Problem ist, die richtigen und vor allem die wahren und somit die wertvollen herauszufiltern. Sicherlich findet man auch im Heuhaufen Internet die eine oder andere Nadel. Gleiches gilt für Tageszeitung und Co. Damit will ich sagen, dass nicht überall nur Schrott verbreitet wird. Die Frage ist: Welche Informationen bringen Dich bzw. auch Deine Leser weiter? Was weißt Du nicht ohnehin schon? In diesem Fall kommt als perfekte Basis, vor allem für Leute mit begrenztem Zeitbudget, was z.B. Studien- und Bücherlesen, Lernhörbücherhören oder Lernen generell angeht, natürlich auch ein erfahrener Coach ins Spiel.


»Wissen und nicht tun, bedeutet nicht zu wissen«


Sebastian: Jürgen, was Dein Trainingszeitmillionärs-Wissen betrifft, kann ich Dich beruhigen. Ich verabschiedete bereits nach unserem ersten Coachingtelefonat zu diesem Thema jede Hoffnung, etwas Substanzielles und/oder Zusammenhängendes dazu über Google & Co. zu finden. Du erklärtest mir zwar vieles, was mir nicht wirklich neu erschien, jedoch in den essenziellen Details den kleinen aber feinen Unterschied ausmachte. Ich hatte ja in den Jahren zuvor mit zahlreichen Erfolgsratgebern experimentiert. Dein Konzept gleicht einem Kuchenrezept. In meinem »Gesetz der Anziehungs-Kuchen« waren z.T. vorher die »Zutaten« zwar vorhanden, doch die Gewichtung, die Zubereitung und das entscheidende Quäntchen mehr an Zucker oder Ei, um beim Rezeptbeispiel zu bleiben, fehlten. Anders ausgedrückt: Allein die Marken-Werkzeuge machen eben nicht den Top-Handwerker aus. Doch erlaube mir einen kurzen Themenwechsel: Nach wie vor landet immer wieder Werbung für neue E-Books mit innovativen Trainingssystemen, Traumdiäten oder wundersamen Supplementen bei mir, die ich mehr und mehr, nur noch milde belächle. Denn recherchiere ich nach, finde ich oft nur selbst erkorene »Neuerfinder«, Jahrzehnte lang bekannter Workouts oder der Kämpfer-Diät. Das »Wildeste«: Oft praktizieren sie schon wenige Monate nach Erscheinen des »Meisterwerks« das darin beschriebene anscheinend selbst längst nicht mehr und arbeiten statt dessen schon wieder am nächsten »Wunder-E-Book«. Vor allem einige »Internet-Coaches« publizieren ihre Werke in schwindelerregender Hochfrequenz. Was meinst Du zu diesem Thema?

Jürgen: Sebastian, Du hast die Frage, anhand der Ergebnisse Deiner Recherchen, denke ich, quasi selbst beantwortet. Wenn jemand etwas schreibt, dann frage Dich immer: Hat er damit selber Erfolg? Lebt er das, was er schreibt – über mehrere Jahre? Kann er/sie reale Resultate mit realen Menschen vorweisen? Bis zu meinem ersten Buch »Das Peak Prinzip« kletterte ich bereits sieben Jahre im Weltcup. Vorher wagte ich es gar nicht, ein Buch in Angriff zu nehmen. Meist reicht es aus, zu hinterfragen, ob die selbst ernannten »Super-Coaches« das Geld lediglich mit ihren Büchern verdienen. Wenn das die Grundlage ihres Einkommens ist, dann wäre ich sehr vorsichtig! Mein persönliches Ziel war nie primär Geld damit zu machen. Bis heute blieb es ein Null-Summen-Spiel. Du hast erst kürzlich wieder Power Quest 2 gelesen. Ich kann inzwischen auch so einige Ein-Stern-Rezensionen bei Amazon verstehen. Es dringt der Leser dort in Bereiche vor, zu denen mancher Newcomer, egal ob Krafttraining-, die Kämpfer-Diät oder der Life-Style des Leistungssports gefragt ist, nicht die dafür notwenige Basis und/oder den Willen zum Umdenken mitbringt. Vor allem gilt dies eben für mein fünftes, mit Anne K. Hoffmann entstandenes Kraftsport- und Kämpfer-Diät-Buch. Es dokumentiert nun einmal auch das, was ich lebe und wozu ich nach wie vor stehe. Ich will wirken, sprich auch meine Erfahrungen aus dem Hochleistungssport gerne weiter geben. Egal ob als Blogger, Autor, Seminartrainer oder Coach: Geld zu verdienen als Hauptmotivator zu sehen, ist aus meiner Sicht der völlig falsche Ansatz. Mein Leben lehrte mich jedenfalls: Wenn ich 100%ig authentisch wirke, dann kommt das Geld quasi von alleine. Wie das im Detail »funktioniert« werde ich nun auch in den Trainingszeit-Millionärs-Seminaren weitergeben. Und zwar individuell auf die Teilnehmer angepasst. Ich sage nur Stichwort »Gesetz der Anziehung«.


»Dieser Plan ist letztendlich das Ergebnis von 19 Jahren Training im Profi-Sport!«


Sebastian: Bevor wir zu Deinem Gesetz der Anziehung kommen, Jürgen, um noch kurz bei Dir bzw. diesem Thema zu bleiben. Du hast es gerade klar auf den Punkt gebracht: Du lebst es selber vor! Nach meiner Rechnung bist du mittlerweile über 19 Jahr Profi und Trainingszeitmillionär. Was hat Dich nun bewegt, dieses Wissen nach so langer Zeit weiterzugeben? 

Jürgen: Insbesondere die Erfolge meiner Coachies in den letzten Monaten haben mich darin bestärkt. Dich habe ich z.B. diesen Sommer sehr intensiv gecoacht und auch Deine Fortschritte sprechen für sich! Als »positiven Nebeneffekt« reifte auch ich selbst um die entscheidenden Schritte. Das, was ich jetzt bin, was Ihr dem Tagesplan entnehmen könnt, ist das Ergebnis von 19 Jahren Aufbauarbeit. 


Sebastian: Nichtsdestotrotz bist Du sehr darauf bedacht, dass Pläne nicht einfach kopiert werden, speziell seit Power-Quest 2. Ich weiß mittlerweile nur zu gut um Deine Motive – auch warum Peak-Time 2 und auch die darin enthaltenen Kämpfer-Diät-Versionen, Tages- und Wochenpläne und, last but not least, Deine Version des Gesetz der Anziehung nicht in Buch- oder E-Book-Form veröffentlichen willst bzw. darfst. Du erwähntest es auch vorhin kurz bei meiner Frage nach Büchern. Doch zurück zum Beginn dieser Fragestellung. Damit das meine Leser verstehen ... was hat es mit den Detailplänen »nicht zum Nachmachen gedacht«, auf sich?

Jürgen: Deine Frage ist recht komplex, Sebastian. Ich äußerte mich auch gestern Teil 1 bereits dazu, warum ich Peak-Time 2 nicht drucken lassen kann. Doch beginnen wir bei den Plänen, konkret z.B. meinem gestrigen Journal. Natürlich kann sich hoffentlich jeder Leser etwas rauspicken. Für mich waren und sind die Trainings-, Ernährungs- und Tagespläne meiner Vorbilder noch immer ein großer Motivator. Da wohl auch mich manche als Leitbild, wenn es um die eigene Zielerreichung geht, sehen, liefere ich seit Jahren gerne harte, reale und vor allem detaillierte Fakten. Ich gebe alles an High-End-Wissen raus, was ich darf. Einiges bleibt aber unter Verschluss, da ich es nicht veröffentlich darf. Ich denke die meisten Mentoren verfahren so mit ihren Coachies, dass sie vor der Zusammenarbeit entsprechende Geheimhaltungserklärungen unterschreiben lassen. Das hat nichts mit Geheimnistuerei zu tun, es geht einfach darum, dass weder die neuen Kämpfer-Diät-Versionen, noch meine Tagespläne 1:1 kopiert werden können – sie gehören an den jeweiligen Athleten adaptiert. Auch Du hast beispielsweise Deine Kämpfer-Diät 3.1 auf Deiner Homepage grob skizziert. Dies bedeutet nicht, dass das was bei Dir zum Erfolg führte, auch für andere gilt. Dazu ist eben ein Individual-Coaching nötig. Selbiges gilt für Deine Wochen- und Tagespläne Sebastian, welche wir teilweise in wochenlanger gemeinsamer Arbeit optimierten. Was die Systeme dahinter angeht: Das lässt sich nicht einfach als E-Book veröffentlichen, oder »Quick-Fix« vermitteln. Hätte ich z.B. mit 19 Jahren gleich Acht-Stunden-Trainingstage absolviert: Garantiert wäre ein gnadenloses Übertraining das Resultat gewesen. Auch meine Wochenorganisation sah damals anders aus. Ich präsentiere daher auch in den Trainingszeit-Millionärs-Seminaren verschiedene Lebens- und Trainingsmodelle. Jedoch sind diese systemisch ausgerichtet und somit individuell und hoch flexibel auf die jeweiligen Möglichkeiten der Teilnehmer adaptierbar. Auch ich selbst war in meiner Anfangszeit noch als IT-Unternehmer tätig. Damals fuhr ich sehr erfolgreich mit dem »Sport-Mittwochs-Plan«, der es sogar in ein Nachrichtenmagazin schaffte. Das System hat jahrelang sehr gut funktioniert und kann in meinen Augen auch sehr gut an viele Wochenregimes, egal ob angestellt oder selbstständig, angepasst werden. Von da an ging es immer weiter und weiter! Ich habe ständig wieder an »positiven Revolutionen« bzw. Weiterentwicklungen gearbeitet. Mit dem IT-Unternehmen hatte ich z.B. gar nicht die Zeit, über Seminare nachzudenken bzw. mein Wissen weiterzugeben. Das kam erst mit dem Peak Prinzip, dem Trainingswissen und der Kämpfer Diät, die ich ab meinem zweiten Buch Peak Power und somit seit Sommer 2005 durchgehend auch selbst praktiziere und genieße.


Trainingszeit-Millionär seit 1995 – 7 Jahre Weltcup vor dem ersten Buch – per Sommer 2015 10 Jahre unterbrechungsfreie Kämpfer-Diät!


Sebastian: Es war unglaublich, was nach Veröffentlichung meiner Beiträge zur Kämpfer-Diät »abging«, Jürgen. Mich erreichten zahllose E-mails, teilweise ohne persönliche Anrede, die mich oft forsch aufforderten, ein PDF o.ä. der Unterlagen, die ich von Dir erhalten hatte, zurück zu mailen. Oder Leute, die einfach meinten »ich solle sie coachen« ... selbstverständlich kostenlos. Ich habe meist nicht einmal geantwortet. Du hast völlig recht: Weder Dein Gesetz der Anziehung, noch die Trainingssysteme und erst recht nicht die Kämpfer-Diät in den fortgeschrittenen Versionen, da strategische Sporternährung sicherlich individueller als alles andere ist, lässt sich über einen Kamm scheren und »einfach so« bloggen. Allein in unserer Zusammenarbeit zum Erlernen Deiner Variante des Gesetzes der Anziehung diesen Sommer liegen für mich Stunden und Tage der Detailarbeit. Doch von mir zu Dir: Du hast es vorhin ganz kurz angedeutet. Auch ich habe bei Dir in den letzten Monaten noch einmal eine qualitative Steigerung wahrgenommen! Liege ich da richtig?

Jürgen: Absolut. Die vergangenen Monate habe ich definitiv einen weiteren Sprung gemacht, Sebastian! Letztes Jahr fragte ich mich, ob ich jetzt so weit bin, die Essenz, das Fundament, auf dem das alles steht, weiterzugeben? Es für mich selber zu systematisieren hatte Jahre gedauert. Ich fand jedoch Schritt für Schritt die richtigen Mentoren und bestätigenden Quellen, die mir klar machten, dass dies kein Zufall ist. Es war mir selber ein tiefes Bedürfnis, der Beste zu werden, der ich jemals war, in diesem Element Trainingszeitmillionär. D.h. in möglichst sämtlichen, mir wichtigen Lebensbereichen erfolgreich zu sein. Vorher wollte ich einfach kein Seminar geben! Ich gebe es jetzt raus, weil es jetzt so weit ist!


»Ich bringe in meinen fokussierten, zwölf Stunden Arbeit pro Woche

sicher mehr zu Stande, als damals bei meiner 40-Stunden-Anstellung«


Sebastian: Du hast gerade den Sport-Mittwochsplan angesprochen. Hast Du vorab für Interessierte einen konkreten Praxis-Tipp, was die Wochenplanung angeht? 


Jürgen: Bestimmt selber über Eure Zeit! Am besten fragt Ihr Euch als Ausgangsbasis nach dem perfekten Trainings- und aktiven Ruhe- bzw. Arbeitstag. Und dann heißt’s, möglich viele solcher »Traum-Tage wie diese«, je nach Regenerationszeit, aber auch der Flexibilität Eurer Kunden, des Arbeitgebers, evtl. der Familie etc., entsprechend angepasst in die Woche zu integrieren. Wobei »die Woche« wie Du es aus meiner aktuellen Umsetzung kennst, Sebastian, nicht zwingend 7 Tage haben muss. Doch zurück zu Eurer Praxisumsetzung: Mein Tipp: Legt in der Wochenplanung Eure Trainingszeiten möglichst zu Beginn fest. Diese rate ich unbedingt in die für Euch optimalen Fenster, in denen ihr natürlich körperlich und mental besonders leistungsfähig seid, zu legen. Nicht jeder ist, wie ich, ein geborener Frühaufsteher. Und selbst dann gilt es, neben dem eigenen Körpergefühl, auch die aktuellen Erkenntnisse der Sportwissenschaft, bzw. am besten einen erfahrenen Coach mit einzubeziehen. Dir als starkem Kraftdreikämpfer zu raten, morgens schweres Kreuzheben zu trainieren, halte ich – egal ob Du nun ein »Morningbird« bist, oder auch nicht – z.B. für grob fahrlässig. Es wäre quasi eine »Sondereinladung« für Bandscheibenprobleme. Andererseits gibt’s, wie in meinem Fall, sehr wohl Workouts, die bei durchdachtem Trainingstags-Design, den »Luxus Trainingszeit-Millionärs-Leben« von der Früh weg, derzeit zum echten »Sommertraum« werden lassen. Gleiches gilt für die essenziellen Zeitfenster der wichtigsten, erfolgsproduzierenden Tätigkeiten. Bei Dir als Coach, Trainer und Autor Sebastian, sind diese beispielsweise: Strategische und anspruchsvolle Coachings, Texte verfassen, neue Konzepte entwickeln, Schlüsselkundengespräche, Teamkoordination, etc. – Tätigkeiten die hundertprozentige Konzentration und Fokus benötigen. Auch hier gilt es: Biorhythmus, Erfahrung, aber auch evtl. jemand mit der professionellen »Außensicht«, kann helfen. Vor allem Clarence Bass gab mir hier zahlreiche Ratschläge in Bezug auf »Sport & Business« mit auf den Weg. Aus diesem Grund coache ich, wie er selbst, zum Beispiel nicht mehr nach 17 Uhr, weil dann mein Energielevel nun einmal nicht mehr auf dem Top-Niveau ist, das meine Coachies verdienen. Wann immer möglich reserviere ich mir hierfür ohnehin, genau wie heute, aktive Ruhetage und nutze so die »Peak-Energie in anderen Lebensbereichen«, wie ich es schon in meinem ersten Buch »Das Peak-Prinzip« schrieb. Jedoch können leichte Tätigkeiten, wie das Schreiben des eigenen Erfolgs-Journals, die Durchsicht einer Studie oder eines Tagesplanes für einen Coachie, bei mir durchaus auch in der ersten halben Stunde des gut 1 ½-stündigen Kämpfer-Dinners stattfinden. Sebastian, es macht mir oft sogar mächtig Spaß, hier in aller Ruhe lesen und nachdenken zu dürfen. Nach dem »Drüberschlafen« ist die Lösung am nächsten Morgen meist postwendend präsent. Fazit ist: Ich bringe in meinen fokussierten, zwölf Stunden Arbeit pro Woche sicher mehr zu Stande, als damals bei meiner 40-Stunden-Anstellung. 

Auch die Zeit vor dem PC ist jetzt zu über 90% mit sehr anspruchsvollen Aufgaben gefüllt. Sprich, da gebe ich Vollgas – 110 Prozent, genau wie im Training. Und erwähnte ich soeben mit dem Stichwort »drüberschlafen« das Thema Schlaf? Nicht nur, für den »immer hellen Computer- und/oder Smartphonebildschirm«, sondern auch fürs gesamte Heim ist es essenziell, einen fixen Termin fürs »Lights out« mit sich selbst vereinbart zu haben. Dein Namensvetter und natural Bodybuilder Sebastian Wedell meinte auf Power-Quest.cc frei zitiert »genug Schlaf und alles andere ist ein Selbstläufer ...«. Vom Lebensqualitätsluxus dieser Komponente erzählte ich Dir auch schon gestern. Doch speziell im Winter kann es schon sein, dass ich nach 10 Stunden Nachtschlaf einfach noch eine wunderbar inspirierende Stunde Sportmeditation dranhänge. Nach der Büroarbeit mache ich mich dann an einem Ruhetag beispielsweise erst vormittags auf den Weg zu einem verspäteten Morgenlauf, Landessportzentrum Dornbirn und/oder Physio. Wozu Schneechaos, Dunkelheit & Co., wenn ich es mir einteilen kann? Alles zur rechten Zeit und mit maximaler Qualität, sollte immer oberste Maxime des Trainingszeit-Millionärs-Life-Styles sein.


»Geld ist wichtig, doch bei entsprechendem Life-Style, und in Kombination mit dem Gesetz der Anziehung, meiner Erfahrung nach, immer in ausreichendem Maße vorhanden. Meine wahren Luxusgüter sind anderer Natur ...«


Sebastian: Viele Deiner »Luxusgüter« durfte ich nach und nach auch in mein Leben integrieren und kann Dich bestätigen: Schlaf ist beispielsweise immens wichtig und die meisten Athleten haben hier in meinen Augen gewaltige Defizite. Doch Sebastian Wedells Aussage in seinen Podcasts – übrigens wirklich mehrere sehr hörenswerte Interviews mit ihm, die ich allen Lesern empfehlen will – kann ich sogar erweitern in: »Wenn die Lebensqualität stimmt, ist auch der Rest, wie von Zauberhand, oft ein Mitläufer!« Sogar was das Bankkonto betrifft. Wie vorhin erwähnt: Die investierte Arbeitszeit auch bei mir nun nicht mehr der entscheidende Faktor. Jedem der dieses Interview liest, kann ich nur wünschen, ob mit Dir Jürgen, oder einem Mentor seiner Wahl, denselben Weg gehen zu dürfen. Ich selbst erinnere mich an die »Zwangsmitläufer-Zeiten« ... ob Sommer oder Winter ... wenn Du dann einkaufen, Auto fahren oder »husch pfusch schnell schnell« trainieren musst, wenn es alle tun. Dann kriegst Du eben auch nur das, was alle bekommen: Mittelmaß und auch viele Verzögerungen, peinliche Verspätungen oder gar Unfälle und Pannen, die Beziehungen belasten, Energie und letztlich auch viel Geld kosten. So erging es auch mir. Ich kenne viele – ob angestellt oder selbstständig, die zwar wesentlich mehr verdienen, doch scheint ihnen das Geld quasi wieder aus den Taschen zu fließen, da sie sich beispielsweise niemals die Zeit für strategisch günstige Einkäufe nehmen können. Auch das mit den »Peak-Zeiten« im Tagesverlauf war für mich ein Lernprozess. Diesen Punkt habe ich selber zu lange unterschätzt, muss ich gestehen. Ich habe mich teilweise zu sehr nach den Zeiten anderer gerichtet. Das Resultat: schlechtere Leistung, egal ob sportlich, geistig oder sogar im »Sport-Business«. Ich denke, Deine Ratschläge haben mich hier vor gröberen Schnitzern bewahrt. Ich möchte nicht wissen wie viele sich da Jahr für Jahr ins Burn-out treiben, und wie viele Familien und Partnerschaften daran kaputt gehen, am »mehr, mehr, mehr ... «, vor allem für das »liebe Geld ...«!

Jürgen: Geld ist wichtig, doch bei entsprechendem Life-Style, und in Kombination mit dem Gesetz der Anziehung, meiner Erfahrung nach, immer in ausreichendem Maße vorhanden. Die positive Bilanz des Bankkontos ist, wie Du es soeben auf den Punkt gebracht hast, quasi Spiegelbild der Lebensqualität ... nicht mehr, aber auch nicht weniger. Fakt ist: Nur wenn Du glücklich bist, wenn es Dir so richtig gut geht, können auch die anderen zum Zug kommen. Freunde, Familie und ein tolles Umfeld sind selbstverständlich enorm wichtig – ob im Sport, im Privatbereich oder im Beruf. Doch beispielsweise abends um 20 Uhr zu trainieren, weil der Trainingspartner nicht anders kann? Zumindest ich als Frühaufsteher sage: Nein, danke! Selbiges gilt für Interviews oder Vorträge. »Da bin ich im Bett«, antworte ich oft mit einem entwaffnenden Lächeln und das Gegenüber war bislang eigentlich ausnahmslos positiv überrascht und schlug oft sofort eine Alternative vor. Gesetz der Anziehung in Action lässt grüßen (*lach*). Was das Thema Training und Arbeit angeht, erwähnte ich es bereits vorhin: Manche Tätigkeiten lassen sich in vielen Fällen hervorragend kombinieren, womit wir wieder beim »und« wären. Das Japaner-Workout z.B., welches ich auch im Seminar genauer erläutere, kann perfekt auf die zeitlichen Möglichkeiten eines Trainingszeit-Millionärs adaptiert werden. Es bietet ausgiebige Satzpausen für qualitative Arbeiten. Genauso kann ich einen Trainingspartner, sogar in einem anderen Sport, unterstützen – Qualitätszeit mit Freunden aktiv verbracht! 


»Ich will nicht behaupten, dass alles in meinem Leben „nur“ dank dem Gesetz der Anziehung entstand, aber es lieferte und liefert, meiner Erfahrung nach, in meinem Leben die elementare Basis für alles Weitere.«


Sebastian: Definitiv. In den bis zu fünfzehnminütigen Japaner-Satzpausen erledige ich z.B. E-Mails und die Trainingsplanung für Coachies. Auch für kreative Arbeiten wie Texte schreiben, Mindmapping und Konzepte ausarbeiten eignen sich diese Phasen hervorragend. Mein Gehirn sprudelt förmlich vor Ideen. Gleichzeitig hilft mir das Zeitlimit völlig auf die Aufgabe fokussiert zu bleiben. Jürgen, bei Dir spielen zweifelsohne Deine, nach meiner Wahrnehmung, nahezu perfekten Bedingungen bzw. Top-Umfeld eine entscheidende Rolle. Inwiefern kann ich mir als Trainingszeitmillionär solche Bedingungen schaffen? 

Jürgen: Ich will nicht behaupten, dass alles in meinem Leben »nur« dank dem Gesetz der Anziehung entstand, aber es lieferte und liefert, meiner Erfahrung nach, in meinem Leben die elementare Basis für alles Weitere. Was ich damit konkret meine: Inzwischen glaube ich sehr wohl, dass ich in Dornbirn vieles „zufällig und indirekt“ ... aber doch ... (Anm. d. Redakteurs: Ein glückliches Lachen dringt nach einer Sprechpause durchs Telefon) ... in die Wege leiten durfte, Sebastian. Mit dem Neubau der 500 Meter von hier entfernten K1 Kletterhalle im Jahre 2006, eine der größten und modernsten Kletterhallen Österreichs, hatte ich direkt nichts zu tun. Auch die teils immensen Erweiterungen, Umbauten und Verbesserungen im Magic Fit und im Landessportzentrum Dornbirn in den vergangenen 10 Jahren lagen fernab meines direkten Einflusses. Tatsächlich kaufte ich mein großes »Sportappartement«, in dem ich auch heute mit perfekter Fernsicht auf die Schweizer Alpen und den Bodensee, und übrigens mittlerweile im vollständigen Spagat sitzend, mit Dir telefoniere, Sebastian, bereits 2002. Ausschlaggebend für die Investition war damals primär die unmittelbare Nähe zum Elternhaus. Nach wie vor ist dies für mich freilich einer der Hauptgründe, hier zu wohnen. Doch all das oben Genannte ... und last, but not least: Auch die Sportstadt Dornbirn investierte Unsummen in die Lebensqualität »meiner Peak-City«, konkret auch in wunderschöne, neu angelegte Parks, Sportanlagen, Spielplätze, Naherholungsräume in freier Natur etc. 

Die Stadt Dornbirn von oben. Im Hintergrund der Bodensee und rundherum die Alpen.
Die Stadt Dornbirn von oben. Im Hintergrund der Bodensee und rundherum die Alpen.

Fazit: Die Stadt mit der höchsten Lebensqualität Österreichs ist lt. einem unabhängigen Nachrichtenmagazin im Jahr 2013 ...? Richtig: Aktuell Dornbirn! Und von meiner Wohnung aus ist alles, was ich brauche, also auch Landessportzentrum Dornbirn, K1, Magic Fit, Zanzenberg etc., mit einem flotten Fußmarsch oder einer Jogging-Runde super erreichbar. Genauso drei große Supermärkte, Bibliothek, Hallenbad, Schwimmbad und Co.! Du siehst Sebastian: Es ist so, dass ich das Gesetz der Anziehung sehr wohl auch selbst für mich und mein Umfeld beweisen und manifestieren konnte.

Sebastian: Mit Deinem Gesetz der Anziehung hast Du auch mir ermöglicht, mein Fundament noch weiter zu stärken: mehr wertvolle Zeit mit meiner Familie, Kombination von Training und Arbeit, mehr Coachies, persönliche Rekorde – Erfolge auf ganzer Ebene sind das Resultat. Dennoch werden sich jetzt unter den Lesern naturgemäß die Zweifler und »inneren Kritiker« häufen. Was ist nun das Geheimnis?

Jürgen: Ohne das Interview nun endgültig zeitlich ausufern zu lassen – Du weißt Sebastian, das ist schließlich eine der vier Grundsäulen meiner Version des Gesetzes der Anziehung, die nicht nur bei Dir eine Telefoncoachingstunde mit Inhalt versorgte ... Doch auch mit der Gefahr, nun tatsächlich einige »innere Miesmacher« wach zu rütteln: Es ist so Sebastian, und Du weißt, was ich meine, wenn ich sage: Ca. 99 Prozent (!) des Erfolges liegen im richtigen Nachdenken bzw. im Zauberwort „Dreambuilding“. Napoleon Hill benannte sein Bestsellerbuch »Denke nach und werde reich« und nicht »Arbeite hart und werde reich« und schon gar nicht »Arbeite viel und werde reich«. Und noch einmal: Wer bei diesem »positiv provokanten« Buchtitel wie nun spontan an »Märchen aus tausendundeiner Nacht«, als an die eigene, reale Trainingszeit-Millionärs-Zukunft denkt: Beruhigt Eure »inneren Kritiker« und recherchiert in aller Ruhe selbst: Der Initiator dieses Erfolgsliteraturklassikers war kein Geringerer als ...? Der gestern erwähnte, »halbtags arbeitende« Multimillionär Andrew Carnegy und somit kein Traumtänzer! Mein Schlussappell an Deine Leser und Leserinnen: Bevor Du zweifelst, kritisierst und nach Gründen, »warum es bei Dir nicht geht ...« suchst... Denke nach – und ... Du lebst jetzt. Also mach was draus!


»... Du lebst jetzt. Also mach was draus!«


Sebastian: Das gehört wohl doppelt unterstrichen und bildet sicherlich einen krönenden Abschluss des Telefonats, denn die letzte der vereinbarten Interview-Minuten bricht an, Jürgen. Ich denke, wer genau von Dir erfahren will, wie der Sprung zum Trainingszeit-Millionärs-Dasein gelingt, kann sich über Deine Seminare oder ein individuelles Coaching  informieren. Jürgen, ich danke Dir für dieses faktengeladene und hoch interessante Interview!

Jürgen: Es waren heute wieder zahlreiche herausfordernde Fragen und mir war es eine echte Freude diese ausführlich beantworten zu dürfen, Sebastian – Ich wünsche Dir und Deinen Lesern auch in Zukunft: Habt den Mut, Euren Lebenstraum zu realisieren. Was ich geschafft habe, könnt auch Ihr. Beschäftigt Euch mit dem Gesetzmäßigkeiten hinter dem Trainingszeit-Millionärs-Dasein – allen voran dem Gesetz der Anziehung. Vergesst niemals: Es ist ein Gesetz und keine Option. Dies bedeutet es muss auch für Euch wirken – viel Spaß und Erfolg bei der Realisierung Eures Traumlebens!


Anm. d. Redakteurs: www.trainingszeit-millionär.com führt Euch zur »Internetheimat« der Trainingszeit-Millionäre. Ihr findet dort neben einem exklusiven Interview im MP3-Format, welches Jürgen mit einem Profitrainer führte, vor allem ein kostenloses, 40-seitiges PDF-E-Book mit 25 »perfekten Gründen« ein Trainingszeit-Millionär zu werden. Mein Tipp: Wenn Jürgen von sinnvollem, positiv motivierendem Lernen sprach ... am besten sofort ausdrucken und in Ruhe Seite für Seite genießen und »positiv anstecken lassen«. Auch mir dienten die Seiten während meiner Trainingszeit-Millionärs-Coachings mit Jürgen diesen Sommer übrigens als hilfreiches Lehrmaterial. Zwischen den Zeilen sind – auch in Bezug auf den finalen Siegen gegen Eure inneren Kritiker – zahlreiche Botschaften in den »real life success stories« verborgen.


Zu Teil 1 dieses Interview (Telefonat vom gestrigen A-Tag) geht’s hier. Den minuziösen Tagesplan zu gestern findest Du hier.


Weitere, ausgewählte Webtipps rund um Jürgen Reis:


»Natural Bodybuilder Meets Climber« ist der wohl bislang erfolgreichste Youtube-Kletterfilm für Nichtkletterer und zeigt Jürgens Trainingszeit-Millionärs-Leben, wie ich es auch selbst mehrfach bei ihm erleben durfte. Zur Veröffentlichung dieses Interviews (Anfang Oktober 2014) zählte der Film über 1,4 Millionen Views! Mein Tipp: Auch seine DVD Peak-Days ist, absolut motivierend und sehenswert.


Ein weiteres, Interview, das auch viel von Jürgens Jugend und seinem »Weg zum Trainingszeit-Millionär« abdeckt, findest Du unter http://www.natural-bodybuilding.de/Athleten-Interview---Juergen-Reis.html


Die Facebook-Präsenz seiner Redaktion findest Du auf: https://www.facebook.com/jurgen.reis.5?ref=tn_tnmn


Power-Quest.cc, der größte deutschsprachige Fitness- und Kraftsport-Podcast ist unter www.Power-Quest.cc beheimatet. Unter dem Suchwort »8 Tage Trainingslager in Peak-Country für Trainingszeit-Millionär Sebastian Förster«, bzw. im Specials-Archiv (Untermenü links) findet sich ein Podcast, welcher quasi zeitgleich zur Online-Stellung dieses Textes entstand.


Fotos: © 2014 Konrad Wolff, Kurt Hechenberger, Andy Winder, Simon Liesinger, Archiv www.juergenreis.com und Sebastian Förster

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